Die Tücken eines kurzen Wahlkampfes

Wie wir alle wissen, ist dieser verfrühte Wahlkampf buchstäblich über Nacht über uns hereingebrochen. Nach der einen oder anderen Schock-Minute, gab es dann auch den einen oder anderen, der schon darauf hinwies, dass kurze Wahlkämpfe auch ihr Gutes hätte- nämlich die Kürze in sich! Wer aber die Mühsalen einer Kandidatur anstrebt, weiß auch um die Schattenseiten dieser kurzen Zeit. Für Vorbereitung und durchdachte Wahlkampf-Konzepte bleibt da nicht Raum. Im Zweifel heißt es dann einfach, das Konzept von vor 3 Jahren noch mal wieder aufwärmen. Das kann  sinnvoll sein, aber wird auch den einen oder anderen fragwürdigen Claim wieder bringen, bzw. hervorbringen, weil es zur wirklichen Innovationen nicht mehr gereicht hat.

Dann kommen sofort wieder die Artikel der schreibenden Zunft (http://www.mopo.de/2010/20101223/hamburg/politik/hilfe_sie_plakatieren_wieder.html ), nach dem Motto: Oh Gott, sie belästigen uns schon wieder mit Plakaten. Das sind dann dieselben Journalisten, die noch vor einem Jahr das basisnahe neue Wahlrecht gelobt haben, und jetzt überrascht feststellen, dass damit die Kandidaten aller Parteien in den Wahlkreisen gezwungen sind, sich auf „Biegen und Brechen“ mit ihrem Namen dem Wähler bekannt zu machen. Das eine das man wollte, das andere dass man jetzt ertragen muß!

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