Nun haben sich das Saarland und Brandenburg also entschieden. Im Saarland wird es das erste landesweite Jaimaika-Projekt geben und Herr Platzeck wird, wie sein großer Nachbar Klaus Wowereit, künftig ein rot-rotes Bündnis anführen.
Man möge es mir nachsehen, beglückwünschen kann ich nur die Saarländer. Nicht weil ich mir sicher bin, dass es dort klappen wird (das wird die Zeit erst zeigen), nein, weil die Brandenburgische Variante bereits „ausgelutscht ist. Rot-rot in Berlin ist kein Erfolg. Die Stadt steht immer noch am finanzielle Abgrund und lebt von den Zahlungen aus dem Länderfinanzausgleich. Will Brandenburg diesen Weg jetzt auch gehen? Offensichtlich!
Die Begründung von Herr Platzeck er befürchte einen Simonis-Effekt ist mehr als fadenscheinig. 5 Stimmen sind mehr als genug auf Landesebene. Noch abenteuerlicher wird es, wenn er behaupte die CDU sei nicht zuverlässig. Wer diesen Maßstab anlegt, darf bei dem derzeitigen Zustand der SPD in Deutschland mit dieser Partei wahrlich nicht mehr reden. Also erwarten wir jetzt den Rücktritt von Kurt Beck in Rheinland-Pfalz?